"> Horse-World, Geschichte des Pferdes Evolution und Domestizierung vom Eohippus zum Przewalski-Pferd Reiten und Springreiten, Pferdedressur, Concours, Pferdewetten
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Die Geschichte des Pferdes

 

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Durch fosile Funde ist die Stammgeschichte des Pferdes vor rund 60 mio. Jahren anzusetzen. Ein 25 bis 45 cm Katzen- bis Fuchstier war das Eohippus-Pferd, welches an den Vordergliedmassen vier, an den Hintergliedmassen drei behufte Zehen hatte.
Vor rund 50'000 Jahren lebte das bei Mosbach DE gefundene "Mosbach-Pferd", im engeren Sinne der früheste Vertreter der Pferde.
1879 wurde das "Rzewalski-Pferd" in der Mongolei entdeckt und gilt als eine der Ursprungsformen unserer heutigen Hauspferde.


Das Pferd in der Fühzeit menschlicher Kulturen

Die Domestizierung der Pferde begann um 4000 bis 3500 Jahren v.Chr. die Nutzung des Pferdes war vom 3. bis 2. Jahrtausend "nur" die Anspannung vor dem Kulturwagen.
Die Verbesserung der Wagen setzte um 2000 v.Chr. ein, mit dazu das Zeitalter der Streitwagenkrieger.
Im Zeitraum von 1900-1600 v.chr. wurde durch den Einsatz der Streitwagenkrieger die erste Völkerwanderung möglich, da sich diese als unschlagbare Waffen erwiesen.
Im militärischen Einsatz um 1000 v.chr. zeichnete sich der Durchbruch vom Fahren zum Reiten ab. um 800 v.Chr. begann das eigentliche Reiterkriegertum und vollzog sich gleichzeitig mit der Ausbreitung und Entwicklung des Vollnomadismus.

 

Die Ausbildung des Pferdes in der griechischen Antike


xenophon

Der erste, der ein Buch über die Reitkunst schrieb, war Xenophon der Grieche. seine Worte waren der Grundstein der heutigen europäischen Hippologie, also seine Leitlinien haben heute noch teilweise Gültigkeit.
diese Anweisungen waren:

- Anweisungen an den jungen griechischen Adeligen zum Reiten eines ausgebildeten Kriegs- und Paradenpferdes

- Angaben zum Sitz, zur Hilfengebung und zur Ausführung einzelner Lektionen

- Verhältnis Mensch/Pferd:
"verliere beim Reiten nie die Beherrschung, dies ist die wichstige Regel für jeden Reiter"



Germanen und der Übergang zur Ritterzeit - Die germanische Reiterei

 

Die wichtige Rolle die das Pferd im Leben der Germanen spielte, bekunden Mythologien und Heldensagen.

 

Der Anfang vom Springreiten durch Friderico Caprilli

Friderico Caprilli lebte von 1868-1907, er führte einen neuen Sattel ein, bei dem der Reiter mit kurzen Steigbügeln ritt und durch einen festen Knieschuss sein Gesäss aus dem Sattel nehmen konnte, somit entlässt man den Pferderücken.
Dies ist der heutige Springsattel

Die Reitweisen vor 1900:

In Frankreich meinte man "wenig Hand und viel Schenkel". der Reiter sass beim springen geschmeidig im Sattel, jedoch in Rückenlage, ohne das Pferd vorne festzuhalten.
in Deutschland sagte man, das Pferd müsse "am Zügel springen", der Reiter sass dabei mit deutlicher Handeinwirkung schwer im Sattel und die Stirnlinie des Pferdes musste an der senkrechten bleiben.

In Deutschland wurde der italienische Springstil erst nur von Zivilreitern übernommen. bis mitte der 20er Jahre mussten die Reiter des Militärs den militärischen "Dressur-Springsitz" behalten. Erst mit der Einrichtung des Springstalls der Kavallerieschule Hannover setzte sich der moderne Springsitz endgültig durch.